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Aline Schwörer

studio@alineschwoerer.com

Press

KUNSTFORUM International Bd. 274, Mai 2021

"Woher wir kommen, wohin wir gehen - Lebensphase Kunststudium" von Ana Dimke

mit Abbildungen künstlerischer Arbeiten der Hochschullehrenden Prof. Christine Streuli, UdK Berlin, und ihrer Meisterschülerinnen der Bildenden Kunst Marta Djourina (2018) und Jane Garbert (2019) sowie von Aline Schwörer, die sich nach ihrem Master of Education im Kunstlehramt (2020) derzeit im Absolvent*innen-Studium befindet.

Zwischen Farbe und Form bewegt sich auch Aline Schwörers (*1993, Klasse Prof. Christine Streuli) Werkreihe Andere Welten. Die im Gussverfahren aus Epoxidharz hergestellten Objekte zeigen ein Wechselspiel aus monochromen dichten Farbflächen, zarten Farbverläufen, Transparenz und Leerstellen. Auf den zweiten Blick erkennt man in den kleinen Mustern Pfanzensamen oder sogar Insekten. Sie erinnern daran, dass das Trägermaterial auch zu konservatorischen Zwecken eingesetzt wird – nicht nur für kleine Insekten und Pflanzen, sondern auch für pure Farbwerte.

 

Kuratorin Miriam Schwarz, Galerie Burster

https://www.sap.com/germany/about.html#pdf-asset=ae10ab58-247d-0010-87a3-c30de2ffd8ff&page=1

" (...) Künstlerin zu sein bedeutet nicht, dass man extrovertiert leben muss. Viel wichtiger ist, die Welt in ihren Details zu erfassen und das Beobachtete aufzunehmen. Ob in großen Dingen, alltäglichen Ereignissen, in der Natur, in mikroskopischen Entdeckungen oder in surrealistischen Momenten. All das äußert sich in einer großen Sehnsucht und Freiheit, sich eine Welt zu erschaffen!", erklärte die Berliner Künstlerin Aline Schwörer.Diese Frische und Offenheit macht die Ausstellung spannend. Sich auf junge Kunst einzulassen, die im ersten Moment vielleicht experimentell und "fremd" erscheinen mag, aber beim genaueren Betrachten immer vertrauter wird, öffnet zuweilen festgefahrene Horizonte.

Lisa Wieser, Rhein-Neckar Zeitung

https://www.rnz.de/nachrichten/wiesloch_artikel,-sap-kunstausstellung-walldorf-die-grosse-sehnsucht-und-freiheit-junger-kuenstler-_arid,396742.html

 

"(...) An einer Wand im Ausstellungsraum breitet sich eine große amorphe Pfütze aus. Ein Farbverlauf von Oker bis zu einem tiefen Schwarz ist sichtbar, darin eine kreisrunde Form. Eine Libelle ist hier zu sehen, eingeschlossen in das Epoxidharz, aus dem die Installation der 1993 geborenen Aline Schwörer gefertigt ist. „Es wird sich zeigen, dass es gar schwierig ist zu erkennen, welche Eigenschaft jedes Ding in Wirklichkeit hat“, betitelt die Künstlerin die Wandskulptur. Eine Einladung zur Reflexion über das Wesen der Welt, auch über die Konservierung von Vergänglichem. Vielleicht kündet die gefangene Libelle vom Insektensterben, der darüber schwebende Ring vom immerwährenden Kreislauf der Dinge. Die Vieldeutigkeit ist eine der Qualitäten dieses schönen Objektes. (...)"

 

Richard Rabensaat, Potsdamer Neueste Nachrichten

https://www.pnn.de/kultur/ausstellung-im-potsdamer-kunsthaus-kohle-und-das-fenster-zur-welt/25225524.html